Tier adoptieren,
Zukunft schenken

Willkommen bei Adopt a Pet –
der Tiervermittlungsplattform des STS


Die Tiere, die hier vorgestellt werden, leben derzeit in einem der Tierheime unserer STS-Sektionen. Von dort aus werden sie liebevoll versorgt, betreut und vermittelt. Nebst Tierinseraten finden Sie hier Informationen, Tipps und Checklisten rund um die Tieradoption.

Mit der Plattform «Adopt a Pet» stärkt der Schweizer Tierschutz STS die Vermittlungsarbeit seiner STS-Sektionen und schafft zusätzliche Sichtbarkeit für Tiere, die auf ein neues und verantwortungsvolles Zuhause warten.

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Warum adoptieren statt kaufen?

  • Eine Adoption rettet Leben: Sie geben Tieren eine zweite Chance, entlasten die Tierheime und wirken dem skrupellosem Tier- und Welpenhandel entgegen, der mit vielen Risiken und grossem Tierleid verbunden ist.
  • Sie erhalten ehrliche Beratung: Die Tierheime kennen den Gesundheitszustand, das Verhalten und die Persönlichkeit des Tieres. Sie beraten Sie ehrlich und schauen dabei stets auf das Tierwohl.
  • Die Tiere haben ein aktuelles Gesundheitsdossier: Tiere aus den Tierheimen unserer STS-Sektionen werden tierärztlich untersucht und versorgt. Alle zu vermittelnden Tiere verfügen über ein aktuelles Gesundheitsdossier, so dass Sie über allfällige Spezialbedürfnisse informiert sind.
  • Sie erhalten professionelle Begleitung: Die Tierheime unserer STS-Sektionen begleiten Sie nicht nur beim Adoptionsprozess, sie stehen Ihnen auch danach für Fragen rund um Training, Futter und Einleben Ihres neuen Heimtieres zur Verfügung.

Wie läuft eine Tieradoption ab?

Der Prozess für eine Tieradoption ist transparent, fair und so gestaltet, dass die Bedürfnisse des Tieres im Zentrum stehen.

  • Vorgespräch: In einem persönlichen Gespräch werden Alltag, Wohnsituation, Erwartungen und weitere wichtige Punkte geklärt. So lässt sich einschätzen, ob die Rahmenbedingungen zu den Bedürfnissen des Tieres passen.
  • Kennenlernen: In dieser Phase besuchen Sie das Tierheim ein- oder mehrmals, damit Sie und das Tier sich in Ruhe begegnen können. So zeigt sich, ob ein gutes Miteinander möglich ist. Bei Hunden gehören in der Regel gemeinsame Spaziergänge dazu.
  • Platzkontrolle (je nach Tierheim): Viele Tierheime besuchen Sie vor der Adoption zu Hause, um zu prüfen, ob die Wohnsituation sicher ist, ausreichend Platz bietet und den Bedürfnissen des Tieres entspricht. Bei Hunden und Freigängerkatzen wird zudem die Umgebung berücksichtigt, zum Beispiel ob stark befahrene Strassen in der Nähe liegen oder ob es sich um ein ruhigeres Umfeld handelt.
  • Vertrag und Schutzgebühr: Bei der Adoption von einem Tierheim fällt eine Schutzgebühr an. Sie trägt dazu bei, die tierärztliche Versorgung abzugelten. Darunter fallen Impfungen, Chip und, je nach Tier und Tierheim, die vorgängige Kastration. Mit dem Vertrag kann Ihr Tier ordnungsgemäss bei Ihnen einziehen.
  • Eingewöhnung: Sobald das Tier bei Ihnen eingezogen ist, beginnt die Eingewöhnungsphase. In dieser Zeit ist es wichtig, feste Routinen und klare Strukturen zu etablieren, damit sich das Tier sicher fühlt und Vertrauen aufbauen kann.

Checkliste: Was Sie vor der Tieradoption beachten sollten


Die Anschaffung eines Tieres soll gut überlegt sein. Diese Checkliste hilft, eine durchdachte und verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen, damit die Adoption gelingt. Eine spätere Rückgabe an das Tierheim soll so vermieden werden.

Habe ich genug Zeit für das Tier?

Die Betreuung eines Heimtieres ist oft zeitaufwändiger als gedacht. Zum Beispiel brauchen auch Katzen viel Zeit und Zuwendung, obwohl sie als selbstständig gelten. Fragen Sie sich deshalb im Vorfeld, ob Sie genug Zeit für die tägliche Betreuung, allfälliges Training und die Bewegungsbedürfnisse des Tieres haben. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass die Betreuung des Tieres während Ferien und anderen Abwesenheiten geklärt ist.

Habe ich genug Geld für die Rundumversorgung des Tieres?

Ein Tier kostet Geld. Dabei müssen nicht nur qualitativ adäquates Futter, Katzenklo oder Hundeleine miteinberechnet werden. Budgetieren Sie auch regelmässige Tierarztbesuche und weitere Ausrüstung wie Spielzeuge, Schlafplätze und allfällige Infrastruktur wie Katzenklappe oder Gehege.

Darf ich in meiner Wohnung Tiere halten?

Es ist wichtig, Ihre Wohnsituation zu überprüfen. Erlaubt die Vermieterschaft das Halten von Heimtieren in Ihrer Wohnung? Klären Sie das vorgängig ab und holen sie eine Erlaubnis der Vermieter ein.

Ist meine Wohnumgebung sicher für ein Tier?

Ist Ihre Wohnumgebung sicher? Müssen sie vielleicht ein Katzennetz auf dem Balkon anbringen, die Fenster sichern oder ein Hundegitter bei einer Treppe anbringen? Wohnen Sie an stark befahrenen Strassen?

Sind Familiensituation und Umfeld für ein Tier geeignet?

Nicht jedes Heimtier kommt mit Kindern, Hektik, Lärm oder anderen Tieren zurecht. Wählen Sie nur Tiere aus, die sich in Ihrer familiären und wohnlichen Situation voraussichtlich wohlfühlen können.

Habe ich oder jemand in meinem Umfeld Allergien?

Klären Sie vorgängig ab, ob Sie oder jemand in Ihrer Wohnsituation Allergien hat (dazu zählen alle, die regelmässig mit dem Tier in Berührung kommen, beispielsweise Familienmitglieder, der Partner oder die Partnerin, Mitbewohnerinnen und -bewohner). Wenn Sie unsicher sind, lohnt sich ein Allergietest – er schafft Klarheit und hilft, spätere Probleme zu vermeiden.

Was passiert mit dem Tier in den Ferien, wenn ich krank bin oder wenn etwas anders läuft als geplant?

Dieser Punkt sollte ernsthaft überlegt und abgeklärt sein, bevor ein Tier angeschafft wird. Überlegen Sie sich für unterschiedliche Szenarien, wer die Betreuung Ihres Tieres übernehmen könnte: Wenn Sie beispielsweise krank sind, plötzlich weniger zu Hause sein können oder der Hund nicht mehr mit zur Arbeit darf. Und was passiert bei einem Umzug? Überlegen Sie frühzeitig, ob Sie das Tier problemlos mitnehmen können. Falls dies nicht möglich ist, sollte klar sein, ob jemand aus Ihrem Umfeld das Tier zuverlässig übernehmen könnte.

So finden Sie das passende Tier


Suchen, kennenlernen, verantwortungsvoll entscheiden.

  • Suche starten: Wählen Sie die Tierart (Hund, Katze, Nager & Kaninchen, Vögel, Reptilien, Fische, Tiere mit Handicap) und Ihren Kanton. Kurze Wege erleichtern das Kennenlernen, weitere Unterstützung und Nachkontrollen. Werden für Ihren Kanton keine Tiere angezeigt, können Sie alternativ auch direkt auf den Websites der Tierheime Ihrer Umgebung  schauen.
  • Inserate genau lesen: Achten Sie beim Lesen der Inserate auf den Charakter und die Bedürfnisse des Tieres sowie auf medizinische Hinweise und Haltungsvoraussetzungen.
  • Kontakt aufnehmen: Im jeweiligen Inserat finden Sie den Kontakt zum Tierheim. Klären Sie alle Fragen zu Alltag, Gesundheit und Vorgeschichte des Tieres ab.
  • Kennenlernen und Vorgespräch: Führen Sie ein Vorgespräch mit der verantwortlichen Person des Tierheims und lernen Sie das Tier kennen. Gegebenenfalls findet während des Prozesses ein Besuch bei Ihnen zuhause für die Platzkontrolle statt. Das Ziel dieser Abklärungen ist eine passende Vermittlung – für Sie und für das Tier.
  • Entscheidung: Haben Sie Ihr Tier gefunden, unterzeichnen Sie einen Vertrag. Danach findet die Übergabe statt und das Tier kann bei Ihnen einziehen.

Tierinserate


Sie möchten mit Fachpersonen sprechen? Hier finden Sie die Adressen und Kontakte der
Tierheime und Tierpensionen unserer Sektionen.

  • Alle
  • Fische
  • Hund
  • Katze
  • Labortiere
  • Nager & Kaninchen
  • Reptilien
  • Tiere mit Handicap
  • Vögel

Tiere mit Handicap:
Grosse Persönlichkeit mit kleinen Extras

Viele Tiere mit einer Beeinträchtigung können den Alltag zusammen mit Ihnen problemlos bestreiten und sind sehr dankbare Begleiter. Um abzuschätzen, ob Sie den Bedürfnissen des Tieres gerecht werden können, klären Sie mit dem Tierheim genau ab, was das Tier im Alltag braucht, wie:

  • Benötigt das Tier Medikamente?
  • Werden spezielle Einrichtungen zu Hause benötigt, wie rutschfeste Böden oder spezielle Sicherungen?
  • Benötigt das Tier Physiotherapie oder andere Therapien?

Das Tierheim gibt Ihnen ehrlich und transparent Auskunft darüber, was konkret gebraucht wird – häufig ist es weniger, als man denkt.

Oranger Hund der gespannt aus einem Fenster schaut.

Tier abgeben:
Wenn sich Ihre Lebenssituation verändert

Sollte sich Ihre Lebenssituation so verändern, dass die Betreuung Ihres Heimtieres nicht mehr möglich ist, liegt es in Ihrer Verantwortung, für eine sorgfältige und tiergerechte Abgabe zu sorgen.

Gehen Sie bitte immer den korrekten Weg über ein Tierheim. So werden der sichere Übergang und die Versorgung Ihres Tieres gewährleistet, bis es an ein neues Zuhause vermittelt wird.

FAQ
Häufige Fragen zur Tieradoption


Wie läuft die Adoption eines Tieres ab?

Nach Ihrer Anfrage folgen Vorgespräch und Kennenlernen im Tierheim, gegebenenfalls eine Platzkontrolle. Danach entscheiden beide Seiten. Mit Vertrag und Schutzgebühr begleitet das Tierheim die tiergerechte Übergabe in Ihr neues Zuhause und bleibt bei Fragen an Ihrer Seite.

Welche Kosten kommen nach der Tieradoption auf mich zu?

Neben der Schutzgebühr fallen laufende Ausgaben an: Futter, Versicherung, Zubehör, tierärztliche Routinekosten und Rücklagen für Unvorhergesehenes. Mehr Infos:

Kann ich ein Tier adoptieren, wenn ich zur Miete wohne oder viel arbeite?

Ja, wenn Haustiere in Ihrer Wohnung erlaubt sind (das müssen Sie mit der Vermieterschaft abklären), Sie genug Zeit für das Tier haben und eine zuverlässige Tages-/Ferienbetreuung gesichert ist.

Wen kontaktiere ich bei Krankheit oder Unfall meines Tieres?

Sichern Sie zuerst die Situation und holen Sie rasch fachliche Hilfe.

Wo kann man Haustiere adoptieren statt kaufen?

Haustiere können Sie bei Tierheimen, Tierschutzorganisationen oder über seriöse Vermittlungsstellen adoptieren. Der Schweizer Tierschutz STS bietet mit Adopt a Pet eine Plattform, auf der Tiere aus der ganzen Schweiz vorgestellt werden, die ein liebevolles Zuhause suchen.

Wie finde ich seriöse Tiervermittlungsstellen in der Schweiz?

Achten Sie auf Organisationen, die transparent arbeiten, das Tierwohl ins Zentrum stellen und klare Adoptionsbedingungen haben. Vermeiden Sie Anbieter ohne Nachweise oder mit reiner Verkaufsabsicht.

Was ist der Unterschied zwischen Adoptieren und Kaufen eines Haustiers?

  • Beim Adoptieren übernehmen Sie ein Tier aus einem Tierheim oder einer Tierschutzorganisation, oft nachdem es gerettet oder abgegeben wurde. Der Fokus liegt auf dem Tierwohl und einer sorgfältigen Vermittlung.
  • Beim Kauf steht meist der kommerzielle Aspekt im Vordergrund, oft ohne umfassende und seriöse Kontrolle der Haltungsbedingungen. Dazu kommt die Problematik von illegalem und skrupellosem Welpen- und Tierhandel. Mehr Infos: Hundekauf

Welche Voraussetzungen brauche ich, um ein Tier zu adoptieren?

Sie sollten genügend Zeit, Platz und finanzielle Mittel haben, um das Tier artgerecht zu halten. Viele Organisationen verlangen ein persönliches Gespräch und eine Platzkontrolle. Ziel ist sicherzustellen, dass das Tier in ein stabiles und liebevolles Umfeld kommt. Nutzen Sie die obenstehende Checkliste, um Ihre Voraussetzungen zu prüfen.

Wie finde ich Tiere, die dringend adoptiert werden müssen?

Tierheime veröffentlichen solche Fälle auf ihren Plattformen. Diese Tiere sind oft älter, krank oder haben spezielle Bedürfnisse.

Adopt a pet wird unterstützt von: